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Impressum
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Museum Arno Breker
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Treue zur Natur und zur Tradition
sind meine Grundpfeiler."
Arno
Breker, Paris 1929
Das zeichnerische Werk von Arno Breker ist ein von der Bildhauerei unabhängiger Bereich.
Er gehört nicht zu jenen so genannten traditionellen und modernen Bildhauern, die vorwiegend Zeichnungen als
Vorstufe für ihre Figuren und Objekte fertigen.
Vielmehr wechseln sich im Atelier des Künstlers die Schaffensperioden Formen, Zeichnen und Schreiben in unterschiedlichen
Zeitfolgen ab.
Mit spontanen Zeichnungen – wie etwa die Skizze von dem Bildhauer Moissey Kogan beim Zeichnen in dessen Atelier
1927 in Paris - wird Breker zum Chronisten.
Das gilt auch für Porträtskizzen des Literaturnobelpreisträgers Gerhart Hauptmann, der 1942 Modell
saß.
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Die Techniken:
Breker verfügt über eine breite Skala von Techniken zur Mehrung seines zeichnerischen Oeuvres. Lediglich
die Ölmalerei hat er, rein aus zeitlichen Gründen, nicht praktiziert.
Das Aquarell
hat Breker bereits in jungen Jahren gepflegt. Arbeiten mittleren Formats aus seiner Pariser Zeit bis 1932 zeugen
davon. Die frühen Aquarelle vermitteln mitunter den Eindruck einer Arbeit von Auguste Rodin. Dies ist jedoch
lediglich auf den Zeitgeist und das vorherrschende Schönheitsideal der 20er Jahre zurückzuführen.
1945 wendet sich Breker während seines Aufenthalts in Bayern dem Aquarell zu. Aus dieser Zeit stammen Kleine
Formate auf unterschiedlichem Büttenpapier, das Breker aus seinen alten Beständen über den Krieg
retten konnte.
Die Rötelzeichnung
ist eine anspruchsvolle Technik, die u.a. meisterlich von Rodin, Despiau und Maillol verwendet wurde. Dieser Möglichkeit
galt Brekers Aufmerksamkeit von Jugend bis in das hohe Alter. Erotische Akte von Frau und Mann sind so entstanden.
Bleistift und Tusche
hat Breker genial beherrscht. Seine Körperstudien und Aktzeichnungen nach Modellen der Zeit gehören zu
den besten Arbeiten, die klassische Zeichenkunst seiner Epoche hervorgebracht hat.
Mitunter wendet Breker verschiedene Techniken für eine Arbeit an: Rötel und Tusche, Aquarell und Tusche
oder Rötel, Tusche und Bleistift. Die Palette seiner Ausdruckskraft ist vielfältig: von der beschwingten
Skizze über die dynamische Zeichnung und moderne Körperlandschaften bis hin zur plastisch wirkenden Zeichnung
großen Formats von der Qualität "Meisterwerk".
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Einen wertvollen Einblick in das Zeichnerische Werk vermittelt
der Bildband:
Arno Breker – Zeichnungen – Drawings – Dessins.
Diese dreisprachige Publikation (Deutsch, Englisch, Französisch) umfast 110 Akt-Zeichnungen von Frau und Mann
aus der Zeit von 1920 – 1991, teils farbige Abbildungen. Format: 33 x 24 cm. Blauer Leineneinband mit Silberprägung. |
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